Lügenpresse oder Realitätspresse

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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Wolverine » Di 23. Okt 2018, 15:55

MäckIntaier hat geschrieben:(23 Oct 2018, 16:45)

Das könnte man auch anders ausdrücken: Das Problem liegt darin, dass Meldungen je weiter nach oben kommen, je stärker das Vokabular, je superlativer das Adjektiv des Negativen oder Sensationellen ist. Und je superlativer die Sprache, desto größer der Abstumpfungseffekt, die Gewöhnung. Diese Mechanismen greifen nicht nur in den hochpolitischen und deshalb umstrittenen Bereichen, sie greifen überall in der Berichterstattung. Das Publikum wird, gewollt oder ungewollt ist ungewiss, so ständig in einem hoch erregten Zustand gehalten. Das meinte ich oben mit der "Nüchternheit" als Gegengift. Sonst wird hier eines Tages noch die Ohrfeige in der S-Bahn zu einem Pogrom oder das gewöhnliche Sommergewitter zur brennpunktfähigen Naturkatastrophe.


Volle Zustimmung. "Hetzjagd" als Schlagzeile bringt einfach mehr als "Übergriffe", je nach Abstumpfung. Mal abgesehen davon, dass ich persönlich solche Veranstaltungen grundsätzlich ablehne, egal ob G 20 Gewalt oder Chemnitz. Ich lehne Gewalt grundsätzlich als Ausdruck der politischen Einstellung ab.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 24. Okt 2018, 07:13

Selina hat geschrieben:(23 Oct 2018, 16:32)

Zum ersten Satz in deinem Beitrag: Die Berichterstattung ist nie unabhängig von der Ausrichtung einer Zeitung. Das ist ja gerade der Witz: Genau diese Unterschiedlichkeit prägt das Profil der jeweiligen Zeitung, das links, linksliberal, konservativ, rechtskonservativ sein kann ... und noch allerhand dazwischen.

Das hatte ich ja weiter oben auch schon geschrieben. Zeitungen dürfen nicht nur, sie sollen ein Profil haben. Nicht nur in der grundsätzlichen politischen Ausrichtung, auch was journalistischen Stil, anvisiertes Zielpublikum usw. anbelangt. Bei der Berichterstattung gibt es eine Asymmetrie: Schon die Auswahl der Berichterstattungsthemen korrespondiert mit diesem Profil und das ist auch völlig normal und das soll auch so sein. "The Guardian" berichtet in der Regel über andere Themen als "The Sun". Es sollte aber in der anderen Richtung tatsächlich eine journalistische Selbstverpflichtung geben, die bewusste Verbreitung von Lügen oder groben Verzerrungen zu tabuisieren. Unabhängig vom Profil. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Diese "Lügenpresse vs Realitätspresse"-Geschichte spiegelt aber nach meinem Eindruck etwas ganz anderes wieder. Die Konstatierung, dass die eigene Realitätswahrnehmung, Realitätsinterpretation, Realitätsbewertung nicht unbedingt die auch anderer großer Bevölkerungsgruppen ist. Über mehrere Dekaden hinweg gab es sowohl im Westen wie auch im Osten Europas - bei allen Differenzen und SPannungen - ein Grundverständnis darüber, wer wer und was was ist. Selbst in den Gegnerschaften. Diese Grundübereinkünfte haben sich (spätestens) mit dem Ende des Ost-West-Konflikts, aber dann auch mit den Globalisierungstendenzen aufgelöst. Es ist für sehr viele Menschen schwer begreiflich, dass wiederum sehr viele andere Menschen ganz anders ticken. Und jeweils ganz andere Zeitungen lesen, die diese ihre jeweilige Weltwahrnehmungen bestätigen oder bedienen. Der infantile Reflex darauf lautet: Die müssen irgendwie lügen. Oder die fügen sich dem Diktat irgendeiner Zensurbehörde. Oder ihrer inneren Zensur. Denn "wir hier", meine Freunde, Verwandten, Bekannten ... wir sehen das doch alle einvernehmlich ganz anders. Wir haben doch den Durchblick. Warum wollen diese willigen Schafsmenschen nicht einfach mal die Augen aufmachen und einen ebensolchen Durchblick haben wie wir. Dieser Trugschluss liegt leider auf mehreren Seiten vor.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Mi 24. Okt 2018, 07:33

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Oct 2018, 08:13)

Das hatte ich ja weiter oben auch schon geschrieben. Zeitungen dürfen nicht nur, sie sollen ein Profil haben. Nicht nur in der grundsätzlichen politischen Ausrichtung, auch was journalistischen Stil, anvisiertes Zielpublikum usw. anbelangt. Bei der Berichterstattung gibt es eine Asymmetrie: Schon die Auswahl der Berichterstattungsthemen korrespondiert mit diesem Profil und das ist auch völlig normal und das soll auch so sein. "The Guardian" berichtet in der Regel über andere Themen als "The Sun". Es sollte aber in der anderen Richtung tatsächlich eine journalistische Selbstverpflichtung geben, die bewusste Verbreitung von Lügen oder groben Verzerrungen zu tabuisieren. Unabhängig vom Profil. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Diese "Lügenpresse vs Realitätspresse"-Geschichte spiegelt aber nach meinem Eindruck etwas ganz anderes wieder. Die Konstatierung, dass die eigene Realitätswahrnehmung, Realitätsinterpretation, Realitätsbewertung nicht unbedingt die auch anderer großer Bevölkerungsgruppen ist. Über mehrere Dekaden hinweg gab es sowohl im Westen wie auch im Osten Europas - bei allen Differenzen und SPannungen - ein Grundverständnis darüber, wer wer und was was ist. Selbst in den Gegnerschaften. Diese Grundübereinkünfte haben sich (spätestens) mit dem Ende des Ost-West-Konflikts, aber dann auch mit den Globalisierungstendenzen aufgelöst. Es ist für sehr viele Menschen schwer begreiflich, dass wiederum sehr viele andere Menschen ganz anders ticken. Und jeweils ganz andere Zeitungen lesen, die diese ihre jeweilige Weltwahrnehmungen bestätigen oder bedienen. Der infantile Reflex darauf lautet: Die müssen irgendwie lügen. Oder die fügen sich dem Diktat irgendeiner Zensurbehörde. Oder ihrer inneren Zensur. Denn "wir hier", meine Freunde, Verwandten, Bekannten ... wir sehen das doch alle einvernehmlich ganz anders. Wir haben doch den Durchblick. Warum wollen diese willigen Schafsmenschen nicht einfach mal die Augen aufmachen und einen ebensolchen Durchblick haben wie wir. Dieser Trugschluss liegt leider auf mehreren Seiten vor.


Du sagst es. Zumal es ja die "absolute Wahrheit" sowieso nicht gibt. Hinter jedem einzelnen Pressebeitrag stehen Interessen, Interessengruppen und Machtverhältnisse. Auch hinter der nüchternsten Nachricht. Schon deren Platzierung im Blatt sagt etwas aus. Und wer eine Annäherung an diese so genannte "Wahrheit" haben möchte, müsste sich sowieso die Mühe machen, dieselbe Nachricht in Blättern verschiedenster politischen Färbung miteinander zu vergleichen und sich selbst seinen Reim darauf machen. Mit den Online-Angeboten heutzutage wäre das ja eigentlich nicht schwer. Macht aber so gut wie keiner, weil die meisten eh nur Bestätigung ihrer lange feststehenden Meinung (etwa zur Flüchtlingsfrage) suchen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon MäckIntaier » Mi 24. Okt 2018, 07:50

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Oct 2018, 08:13)

Das hatte ich ja weiter oben auch schon geschrieben. Zeitungen dürfen nicht nur, sie sollen ein Profil haben. Nicht nur in der grundsätzlichen politischen Ausrichtung, auch was journalistischen Stil, anvisiertes Zielpublikum usw. anbelangt. Bei der Berichterstattung gibt es eine Asymmetrie: Schon die Auswahl der Berichterstattungsthemen korrespondiert mit diesem Profil und das ist auch völlig normal und das soll auch so sein. "The Guardian" berichtet in der Regel über andere Themen als "The Sun". Es sollte aber in der anderen Richtung tatsächlich eine journalistische Selbstverpflichtung geben, die bewusste Verbreitung von Lügen oder groben Verzerrungen zu tabuisieren. Unabhängig vom Profil. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Diese "Lügenpresse vs Realitätspresse"-Geschichte spiegelt aber nach meinem Eindruck etwas ganz anderes wieder. Die Konstatierung, dass die eigene Realitätswahrnehmung, Realitätsinterpretation, Realitätsbewertung nicht unbedingt die auch anderer großer Bevölkerungsgruppen ist. Über mehrere Dekaden hinweg gab es sowohl im Westen wie auch im Osten Europas - bei allen Differenzen und SPannungen - ein Grundverständnis darüber, wer wer und was was ist. Selbst in den Gegnerschaften. Diese Grundübereinkünfte haben sich (spätestens) mit dem Ende des Ost-West-Konflikts, aber dann auch mit den Globalisierungstendenzen aufgelöst. Es ist für sehr viele Menschen schwer begreiflich, dass wiederum sehr viele andere Menschen ganz anders ticken. Und jeweils ganz andere Zeitungen lesen, die diese ihre jeweilige Weltwahrnehmungen bestätigen oder bedienen. Der infantile Reflex darauf lautet: Die müssen irgendwie lügen. Oder die fügen sich dem Diktat irgendeiner Zensurbehörde. Oder ihrer inneren Zensur. Denn "wir hier", meine Freunde, Verwandten, Bekannten ... wir sehen das doch alle einvernehmlich ganz anders. Wir haben doch den Durchblick. Warum wollen diese willigen Schafsmenschen nicht einfach mal die Augen aufmachen und einen ebensolchen Durchblick haben wie wir. Dieser Trugschluss liegt leider auf mehreren Seiten vor.


Ob es ein Trugschluss ist, ist fraglich. Der Streit, den sich die beiden Lager liefern, entsteht aus den unterschiedlichen Prämissen, die nicht kompatibel sind. Das wird viel zu wenig beachtet, weil kaum einem das auffällt. Es ist ja eines der Merkmale der "Vielfalt" (wenn sie denn tatsächlich eine ist), dass man aus diesen unterschiedlichen Prämissen jeweils gut und richtig begründete Schlussfolgerungen ziehen kann - und mit diesen Schlussfolgerungen drischt man aufeinander ein. Kurzum: Wer sich dessen nicht bewusst ist, wird den anderen zwangsweise als Lügner wahrnehmen, mit "infantil" hat das nicht unbedingt zu tun. Dafür gibt es am Ende nur die Machtoption: Eine der Prämissen wird sich auf diesem Wege durchsetzen. Carl Schmitts Freund-Feind-These feiert im internen politischen "Kulturkampf" fröhlichste Urständ. Wobei sie um die moralische VErnichtung des anderen angereichert wurde.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Mi 24. Okt 2018, 11:05

Ob einer lügt oder nicht, ist nur ein Nebenaspekt in der Kommunikation, einschließlich Medienberichterstattung. Viel spannender sind die Hintergründe und Motive, warum die einen eine politische Meldung völlig anders interpretieren und kommentieren als die anderen. Solche Hintergründe und Motive könnte man erfragen (zum Beispiel in solch einem Thread), falls es einen überhaupt interessiert. Ansonsten bleibt vieles Kaffeesatzleserei und Spekulation. Und nur auf die Medien bezogen: Wahrhaftigkeit, Genauigkeit und Überprüfbarkeit der Fakten und der Argumentation stehen ganz oben auf der Ethos-Prioritätenliste im Journalismus. Der Unterschied ist nur, ob man sich dran hält. Es gibt ja ein paar Blätter (eher im Regenbogenpresse-Bereich), die verkünden ihre eigene "Wahrheit" und nehmen es mit der Fakten-Treue und der entsprechenden Kommentierung nicht immer so genau. Da wird schnell mal was so hingebogen, wie man es gerne hätte. Beispiel: Als Hartz vier eingeführt worden ist, folgte sofort das Verbreiten der Legende, die Betroffenen seien nur faul und wenn sie richtig mitspielen würden, kämen sie auch sofort wieder in Lohn und Brot. Dafür wurden dann diverse "Sozialschmarotzer" aus dem Ärmel gezaubert, die diese gewagte These stützen sollten. Das ist unanständiger und durchschaubarer Journalismus, der aber der Intention einer nicht kleinen Gruppe von Rezipienten (Auflage!) folgte und folgen musste.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Do 25. Okt 2018, 09:43

Selina hat geschrieben:(24 Oct 2018, 12:05)
Ob einer lügt oder nicht, ist nur ein Nebenaspekt in der Kommunikation, einschließlich Medienberichterstattung.

Au nee. Das sehe ich aber anders ...
Viel spannender sind die Hintergründe und Motive, warum die einen eine politische Meldung völlig anders interpretieren und kommentieren als die anderen. Solche Hintergründe und Motive könnte man erfragen (zum Beispiel in solch einem Thread), falls es einen überhaupt interessiert. Ansonsten bleibt vieles Kaffeesatzleserei und Spekulation.

Hintergründe sind immer interessant. Aber man muss sich vor diesem Cui-Bono-Trugschluss hüten. "Wem zum Vorteil". Typisches Beispiel: Bestimmte Medikamente werden nicht zugelassen, weil die Pharmaindustrie nicht daran verdient bzw. mit anderen Medilkamenten mehr verdient. So häufig das auch der Fall sein mag und so interessant und spannend die Hintergründe des Fädenziehens in der Pharma-Branche aus sein mögen: Das muss man dennoch nachweisen. Solche Behauptungen müssen schlüssig und nachprüfbar nachgewiesen werden. Sonst kommt man am Ende zu diesem völlig irrsinnigen und irrationalen Schluss, Nachweise über die positive Wirkung von Homöopathie seien deshalb unnötig, weil diese positive WIrkung ja schon dadurch bewiesen sei, dass sie der Pharmaindustrie keine großen Gewinne bringt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Do 25. Okt 2018, 09:58

MäckIntaier hat geschrieben:(24 Oct 2018, 08:50)

Ob es ein Trugschluss ist, ist fraglich. Der Streit, den sich die beiden Lager liefern, entsteht aus den unterschiedlichen Prämissen, die nicht kompatibel sind. Das wird viel zu wenig beachtet, weil kaum einem das auffällt. Es ist ja eines der Merkmale der "Vielfalt" (wenn sie denn tatsächlich eine ist), dass man aus diesen unterschiedlichen Prämissen jeweils gut und richtig begründete Schlussfolgerungen ziehen kann - und mit diesen Schlussfolgerungen drischt man aufeinander ein. Kurzum: Wer sich dessen nicht bewusst ist, wird den anderen zwangsweise als Lügner wahrnehmen, mit "infantil" hat das nicht unbedingt zu tun. Dafür gibt es am Ende nur die Machtoption: Eine der Prämissen wird sich auf diesem Wege durchsetzen. Carl Schmitts Freund-Feind-These feiert im internen politischen "Kulturkampf" fröhlichste Urständ. Wobei sie um die moralische VErnichtung des anderen angereichert wurde.

Man könnte oder sollte dazu die jüngsten Journalistenmorde in der EU betrachten. Auf Malta und in der Slowakei. In beiden Fällen ging es um die Aufklärung und Recherche zur Verstrickung von Regierungen in Korruption, Maffia, internationale kriminelle Verbindungen. Zum Fall Daphne Caruana Galizia auf Malta gibts ein Jahr nach dem Mord ein aktuelles Feature auf DR: https://www.deutschlandfunkkultur.de/malta-und-der-mord-an-daphne-caruana-galizia-mit-freuden.3720.de.html?dram:article_id=426787. Hier steht nicht etwa eine mutige Jorunalistin zusammen mit ihrem Volk gegen eine autoritäre Staatsmacht. Nein. Die Staatsmacht steht zusammen mit der überwiegenden Mehrheit des Volks gegen eine mutige Journalistin. Der Titel der Sendung lautet völlig zurecht: "Mit Freuden würden sie mich tot sehen". Und mit "sie" sind tatsächlich fast alle gemeint. Vor allem die Kloaken sozialer Netzwerke, in denen Menschen wie Galizia gemobbt und hexengejagt werden. Die Panamapapers, in denen nicht irgendwelche "KUlturfremde" sondern wohlhabende Bürger aus Island, Luxemburg, Frankreich oder eben Malta überführt werden und an deren Offenlegung Galizia maßgeblich beteiligt war ... das wollen wir nicht hören. Legt das nächste mal eine Bombe in ihrem Haus und tötet ihre Familie mit. So offen und hasserfüllt läuft auch in der sogenannten zivilisierten westlichen Welt der Krieg gegen den als "Lügenpresse" verunglimpften Teil der seriösen und aufrechten Journalisten.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Do 25. Okt 2018, 10:52

schokoschendrezki hat geschrieben:(25 Oct 2018, 10:43)

Au nee. Das sehe ich aber anders ...

Hintergründe sind immer interessant. Aber man muss sich vor diesem Cui-Bono-Trugschluss hüten. "Wem zum Vorteil". Typisches Beispiel: Bestimmte Medikamente werden nicht zugelassen, weil die Pharmaindustrie nicht daran verdient bzw. mit anderen Medilkamenten mehr verdient. So häufig das auch der Fall sein mag und so interessant und spannend die Hintergründe des Fädenziehens in der Pharma-Branche aus sein mögen: Das muss man dennoch nachweisen. Solche Behauptungen müssen schlüssig und nachprüfbar nachgewiesen werden. Sonst kommt man am Ende zu diesem völlig irrsinnigen und irrationalen Schluss, Nachweise über die positive Wirkung von Homöopathie seien deshalb unnötig, weil diese positive WIrkung ja schon dadurch bewiesen sei, dass sie der Pharmaindustrie keine großen Gewinne bringt.


Naja, wenn du meinen einen Satz, den mit der Lüge, so herausnimmst aus dem Kontext, ist es schon klar, dass du das nicht so siehst. Gemeint ist aber, dass es im Grunde immer nur um Faktentreue, Wahrhaftigkeit und vor allem um Überprüfbarkeit der Fakten geht. Und das wird halt unterschiedlich genau gehandhabt durch die verschiedenen Zeitungen und Sender. Unter anderem auch an der Art und Weise des Umgangs mit den Fakten erkennst du das Zeitungsprofil. Dafür ist "Lüge" oder "Wahrheit" eine zu vereinfachte Sicht. Das war es, was ich damit meinte. Zumal zwischen Lüge und Wahrheit mitunter noch Halbwahrheiten und Mischungen aus Lüge und Wahrheit liegen.

Und da du es selbst angesprochen hast: Selbstverständlich ist immer zu fragen, wem nutzt eine Information, wer hat ein Interesse daran, einen Umstand so oder so darzustellen. Es gibt keinen völlig neutralen und keinen hundertprozentig objektiven Journalismus. Das ist einfach mal so. Das ist keine Tragödie oder irgendein beklagenswerter Zustand, nein, das ist einfach etwas, das man wissen muss. Damit wappnet man sich gegen Naivität, Gutgläubigkeit oder Nachrichten-Hörigkeit. Oder auch gegen so genannte Fake-News. Skepsis ist bei jeder einzelnen Nachricht immer angebracht, egal, wer sie veröffentlicht hat. Und wenn du dich an die so genannte Wahrheit sehr stark annähern möchtest, dann musst du einfach verschiedende Medien verschiedener Couleur zu Rate ziehen. So, wie ich es oben beschrieb. Bei bestimmten brisanten Themen kannst du keine "Wahrheit" finden, wenn du nur im Lieblingskanal (etwa dem Deutschlandfunk) nachschaust. Erst dieses mosaikhafte, wertende und vergleichende Lesen in verschiedenen Quellen ermöglicht einen Abgleich der Fakten mit dem eigenen Wissen, den eigenen Erfahrungen. Und erst dann kannst du sagen: Ja, zu 85 bis 90 Prozent könnte es so und so gewesen sein. So etwas macht man natürlich nicht bei jeder kleinen Nachricht, die Zeit hat man gar nicht. Aber bei Themen, die einen besonders interessieren und die generell eine hohe Brisanz haben, sollte man sich diesen Aufwand schon leisten. Und auch dann weiß man immer noch nicht 100prozentig, wie sich alles nun ganz genau bis ins letzte Detail zugetragen hat. Da wird immer ein Stück "Dichtung" der Redaktionen und Verlage dabei sein. Wie groß/klein dieses Stück ist, sagt dann etwas über deren Seriosität aus.

Was aber seit Pegida-und-AfD-Zeiten immer mit "Lügenpresse" gemeint ist, hat mit dem von mir Gesagten absolut nix zu tun. Das ist eine rein ideologische Polemik der Neuen Rechten. Ich hab von denen noch keinen erlebt, der auch nur annähernd weiß, wie Journalismus, Zeitungen und Verlagswesen funktionieren. Aber bei deren massiven Kritik daran sollten sie sich schon mal informieren, worüber sie überhaupt reden ;)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Wolverine » Do 25. Okt 2018, 11:21

Selina hat geschrieben:(25 Oct 2018, 11:52)

Naja, wenn du meinen einen Satz, den mit der Lüge, so herausnimmst .....;)


Nun, wenn die Presse bei der Berichterstattung aus Chemnitz den Mord unerwähnt lässt und nur über den rechten Mob schreibt, ja dann halte ich von dieser Presse überhaupt nichts.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Do 25. Okt 2018, 12:07

Wolverine hat geschrieben:(25 Oct 2018, 12:21)

Nun, wenn die Presse bei der Berichterstattung aus Chemnitz den Mord unerwähnt lässt und nur über den rechten Mob schreibt, ja dann halte ich von dieser Presse überhaupt nichts.


Ich habe nur Berichte gelesen und gesehen, wo alles gleichermaßen erwähnt worden ist: Der Tod des jungen Mannes, die Tatverdächtigen, die Ermittlungsarbeit, die Demos von Pro Chemnitz und der AfD, denen sich jede Menge Rechtsextremisten anschlossen, die Gegendemos mit Konzerten und auch alle anderen Hintergründe. Wer wirklich möchte, kann sich ausführlich und ausgewogen informieren.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Wolverine » Do 25. Okt 2018, 12:16

Selina hat geschrieben:(25 Oct 2018, 13:07)

Ich habe nur Berichte gelesen und gesehen, wo alles gleichermaßen erwähnt worden ist: Der Tod des jungen Mannes, die Tatverdächtigen, die Ermittlungsarbeit, die Demos von Pro Chemnitz und der AfD, denen sich jede Menge Rechtsextremisten anschlossen, die Gegendemos mit Konzerten und auch alle anderen Hintergründe. Wer wirklich möchte, kann sich ausführlich und ausgewogen informieren.


Darum geht es nicht. Ich habe eine Nachrichtensendung gesehen in der nicht der Mord an erster Stelle stand sondern der rechte Mob. Das ist keine ausgewogene Berichterstattung. In dem Zusammenhang gab es dann das peinliche Video mit der angeblichen Hetzjagd.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Do 25. Okt 2018, 12:33

Wolverine hat geschrieben:(25 Oct 2018, 13:16)

Darum geht es nicht. Ich habe eine Nachrichtensendung gesehen in der nicht der Mord an erster Stelle stand sondern der rechte Mob. Das ist keine ausgewogene Berichterstattung. In dem Zusammenhang gab es dann das peinliche Video mit der angeblichen Hetzjagd.


Es gab nicht nur dieses eine Hasi-Video. Und egal, ob Hetzjagd oder Jagdszenen: Die Rechtsextremisten, die zum Teil extra dafür angereist waren, haben in Chemnitz auf unterschiedlichste Art und Weise für Angst und Schrecken gesorgt. Das ist unumstritten. Das lief alles so dermaßen geplant und martialisch ab, dass so etwas schon vermeldet werden muss. Im Gegenteil, das hätte auch größer aufgemacht werden können, damit es dem Auftreten dieser Leute angemessen gewesen wäre. Immerhin will die Mehrheit im Lande offenkundig keine solchen Zustände, dass Rechtsextremisten durch die Straßen marschieren, wo einem die schrecklichsten Parallelen ins Gedächtnis kommen. Die Mehrheit im Lande will auch nicht, dass der Tod des jungen Mannes durch Rechtsextremisten missbraucht wird für ihre kruden Ideen. Nee, da wurde schon ausgewogen berichtet. Und falls nicht in der einen Zeitung, dann eben in einer anderen. Und falls nicht auf dem einen Sender, dann eben auf einem anderen. Auch hier gilt: Immer mehrere ganz verschiedene Quellen heranziehen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Wolverine » Do 25. Okt 2018, 16:45

Selina hat geschrieben:(25 Oct 2018, 13:33)

Es gab nicht nur dieses eine Hasi-Video. Und egal, ob Hetzjagd oder Jagdszenen: Die Rechtsextremisten, die zum Teil extra dafür angereist waren, haben in Chemnitz auf unterschiedlichste Art und Weise für Angst und Schrecken gesorgt. Das ist unumstritten. Das lief alles so dermaßen geplant und martialisch ab, dass so etwas schon vermeldet werden muss. Im Gegenteil, das hätte auch größer aufgemacht werden können, damit es dem Auftreten dieser Leute angemessen gewesen wäre. Immerhin will die Mehrheit im Lande offenkundig keine solchen Zustände, dass Rechtsextremisten durch die Straßen marschieren, wo einem die schrecklichsten Parallelen ins Gedächtnis kommen. Die Mehrheit im Lande will auch nicht, dass der Tod des jungen Mannes durch Rechtsextremisten missbraucht wird für ihre kruden Ideen. Nee, da wurde schon ausgewogen berichtet. Und falls nicht in der einen Zeitung, dann eben in einer anderen. Und falls nicht auf dem einen Sender, dann eben auf einem anderen. Auch hier gilt: Immer mehrere ganz verschiedene Quellen heranziehen.


Ich brauche keinen Nachhilfeunterricht was Quellenstudium anbelangt. Fakt ist, dass die Hofberichterstattung ganz im Sinne der Kanzlerin berichtet hat und ein Herr Maaßen sich gegensätzlich dazu geäußert hat. Da Herr Maaßen nun abgesägt worden ist, weil er sich nicht in der Presse äußern darf, ändert nichts an seiner richtigen Einschätzung. Der Begriff Hetzjagd war vollkommen überzogen und es gab auch keine Jagdszenen. Peinlich ist vielmehr, dass die linken dann äußerst fragwürdige Bands mit äußerst fragwürdigen Texten engagiert haben, um sich an sich selbst zu laben. Das ist erbärmlich.

Feine Sahne Fischfilet, mehr sage ich nicht. :)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Cat with a whip » Sa 27. Okt 2018, 19:45

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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Wolverine » Sa 27. Okt 2018, 21:21



Typisch. Das wird unter Garantie Auswirkungen auf den Wahlkampf haben. Eine Kritik der Grünen an der Kanzlerin lese ich allerdings zum ersten Mal. Kann sein, dass man es insgesamt nicht erwähnt hat, aus bestimmten Gründen. Im Übrigen gab es keine Grenzöffnung. Die waren schon offen, allerdings nur für Flüchtlinge innerhalb des Schengen-Raumes.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fuerst_48 » Do 1. Nov 2018, 12:20

Wolverine hat geschrieben:(25 Oct 2018, 17:45)

Ich brauche keinen Nachhilfeunterricht was Quellenstudium anbelangt. Fakt ist, dass die Hofberichterstattung ganz im Sinne der Kanzlerin berichtet hat und ein Herr Maaßen sich gegensätzlich dazu geäußert hat. Da Herr Maaßen nun abgesägt worden ist, weil er sich nicht in der Presse äußern darf, ändert nichts an seiner richtigen Einschätzung. Der Begriff Hetzjagd war vollkommen überzogen und es gab auch keine Jagdszenen. Peinlich ist vielmehr, dass die linken dann äußerst fragwürdige Bands mit äußerst fragwürdigen Texten engagiert haben, um sich an sich selbst zu laben. Das ist erbärmlich. *)

Feine Sahne Fischfilet, mehr sage ich nicht. :)

*)Erbärmlich. Das umschreibt das aktuelle Verhalten aller Parteien links der Mitte. (Nahles im Sturzflug!) Mehr ist nicht zu sagen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Sa 1. Dez 2018, 12:00

Während die Neue Rechte von "Lügenpresse" schwafelt und behauptet, es gebe ein linksgrünes "Meinungskartell", ist es in Wirklichkeit gerade anders herum: Der Journalismus driftet nach rechts. Sehr überzeugend und anschaulich beschreibt das der 1948 in München geborene Journalist und Publizist Georg Seeßlen. Hoch interessante Analyse.

https://www.neues-deutschland.de/artike ... -drei.html
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon McKnee » Sa 1. Dez 2018, 12:41

Selina hat geschrieben:(01 Dec 2018, 12:00)

Während die Neue Rechte von "Lügenpresse" schwafelt und behauptet, es gebe ein linksgrünes "Meinungskartell", ist es in Wirklichkeit gerade anders herum: Der Journalismus driftet nach rechts. Sehr überzeugend und anschaulich beschreibt das der 1948 in München geborene Journalist und Publizist Georg Seeßlen. Hoch interessante Analyse.

https://www.neues-deutschland.de/artike ... -drei.html


und du willst uns Seeßlen und "neues Deutschland" als Maß der Dinge verkaufen? :D

Noch gibt es im öffentlich rechtlichen Journalismus eine deutliche links-mitte-Tendenz. Wenn die neue Linke nicht in der Lage ist sich argumentativ durchzusetzen, wird sie persönlich! Man muss auch andere Standpunkte akzeptieren, auch wenn es schwer fällt und über den eigenen Horizont weit hinaus geht.

Ich bin froh, dass sich Journalisten endlich trauen die Dinge beim Namen zu nennen. Sie dafür gleich in eine rechte Ecke zu schieben zeigt nur, dass man ihnen inhaltlich nicht gewachsen ist.
Zuletzt geändert von McKnee am Sa 1. Dez 2018, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon BlueMonday » Sa 1. Dez 2018, 13:04

Selina hat geschrieben:(01 Dec 2018, 12:00)

Während die Neue Rechte von "Lügenpresse" schwafelt und behauptet, es gebe ein linksgrünes "Meinungskartell", ist es in Wirklichkeit gerade anders herum: Der Journalismus driftet nach rechts. Sehr überzeugend und anschaulich beschreibt das der 1948 in München geborene Journalist und Publizist Georg Seeßlen. Hoch interessante Analyse.

https://www.neues-deutschland.de/artike ... -drei.html


Kaum erträgliches, hocheingefärbtes Gesülz. Broder oder Fleischhauer als "rechts außen" oder #rechtsextrem, wenn das "linker Journalismus" im Jahre 2018 sein soll, dann ist es kein Wunder, dass das kaum noch jemand liest und bezahlt. ND Auflage um die 20k mitterlweile. Tendenz fallend. Dafür muss man sich vor allem an die eigene Nase fassen. Aber das ist links selten. Und mit diesem Gejaule wird man den Trend nicht umkehren.
But who would build the roads?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Otto.F. » Sa 1. Dez 2018, 13:57

Selina hat geschrieben:(01 Dec 2018, 12:00)

Während die Neue Rechte von "Lügenpresse" schwafelt und behauptet, es gebe ein linksgrünes "Meinungskartell", ist es in Wirklichkeit gerade anders herum: Der Journalismus driftet nach rechts. Sehr überzeugend und anschaulich beschreibt das der 1948 in München geborene Journalist und Publizist Georg Seeßlen. Hoch interessante Analyse.

https://www.neues-deutschland.de/artike ... -drei.html

Ersichtlich wird dies im Umgang mit Gewalt. Es werden nahezu nur Verbrechen von Flüchtlingen gezeigt, von deutschen nahezu nichts mehr.
Selbst wenn wieder einer wie neulich Kind, Frau und dessen Lebenspartner ums Eck bringt, ist es nur eine kleine Meldung.
Alle 2 Tage bringt irgendein versoffenes Schwein seine Partnerin, Ehefrau um. Keine dauerhetze.

Medien rennen auch nur dem Geld nach und Flüchtlinge bringen gerade am meisten.

Es ist ganz klar rechts und nicht links.

Sehen die Rechtsextremen natürlich anders, was in der Natur der Sache liegt. Rechts ist nie Rechts genug.

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