Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

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garfield336
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon garfield336 » Mo 24. Mär 2014, 16:44

Milady de Winter » Mo 24. Mär 2014, 16:42 hat geschrieben:
Keoma » Mo 24. Mär 2014, 16:15 hat geschrieben:http://orf.at/stories/2223364/2223365/

Jetzt dürfte es sicher sein.............
Alle Hoffnung war vergebens.

Habe ich das jetzt überlesen oder wo genau steht, dass man tatsächlich - erwiesen - Teile der Maschine geborgen bzw. gefunden hat?


Das hat man nicht. Man hat aber den Ort des letzten Signales der Maschine bestimmen können.
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Milady de Winter
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Milady de Winter » Mo 24. Mär 2014, 17:16

garfield336 » Mo 24. Mär 2014, 16:44 hat geschrieben:
Milady de Winter » Mo 24. Mär 2014, 16:42 hat geschrieben:Habe ich das jetzt überlesen oder wo genau steht, dass man tatsächlich - erwiesen - Teile der Maschine geborgen bzw. gefunden hat?


Das hat man nicht. Man hat aber den Ort des letzten Signales der Maschine bestimmen können.

Ah, das habe ich tatsächlich falsch gelesen. Danke!
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 22:07

Blickwinkel » Mo 24. Mär 2014, 12:18 hat geschrieben:
Selbstmord des Piloten

Wenn der Pilot Selbstmord begehen wollte, warum hat der die Maschine nicht auf dem Kurs nach China ins Meer gestürzt sondern ist noch stundenlang im Cockpit gewesen?


Man merkt, dass du Beiträge nicht gelesen hast. Ich habe jedenfalls genau dazu schon die Vermutung aufgestellt, dass man das vielleicht macht, um eine Aufklärung - wo dann der Selbstmord herauskäme - möglichst zu erschweren, indem man die Maschine mitsamt ihrer Blackbox und damit allen Aufzeichnungen vom Bordgeschehen möglichst unauffindbar macht.

viewtopic.php?p=2453462#p2453462

viewtopic.php?f=13&t=42643&p=2460515#p2460515
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Shlabotnik
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Shlabotnik » Mo 24. Mär 2014, 22:10

Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 22:07 hat geschrieben:
Blickwinkel » Mo 24. Mär 2014, 12:18 hat geschrieben:
Selbstmord des Piloten

Wenn der Pilot Selbstmord begehen wollte, warum hat der die Maschine nicht auf dem Kurs nach China ins Meer gestürzt sondern ist noch stundenlang im Cockpit gewesen?


Man merkt, dass du Beiträge nicht gelesen hast. Ich habe jedenfalls genau dazu schon die Vermutung aufgestellt, dass man das vielleicht macht, um eine Aufklärung - wo dann der Selbstmord herauskäme - möglichst zu erschweren, indem man die Maschine mitsamt ihrer Blackbox und damit allen Aufzeichnungen vom Bordgeschehen möglichst unauffindbar macht.

viewtopic.php?p=2453462#p2453462

viewtopic.php?f=13&t=42643&p=2460515#p2460515


Sinnvollerweise könnte man auch Selbstmord begehen, bevor man als Pilot in eine Maschine steigt, oder?

Das ist bislang alles reine Spekulation mit dem Selbstmord.

S.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 22:12

Natürlich ist das eine Spekulation, aber das hindert nicht die Beantwortung einer Frage zu dieser Spekulation im Sinne von "warum hat er dann..."

Shlabotnik » Mo 24. Mär 2014, 23:10 hat geschrieben:
Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 22:07 hat geschrieben:
Man merkt, dass du Beiträge nicht gelesen hast. Ich habe jedenfalls genau dazu schon die Vermutung aufgestellt, dass man das vielleicht macht, um eine Aufklärung - wo dann der Selbstmord herauskäme - möglichst zu erschweren, indem man die Maschine mitsamt ihrer Blackbox und damit allen Aufzeichnungen vom Bordgeschehen möglichst unauffindbar macht.

viewtopic.php?p=2453462#p2453462

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Sinnvollerweise könnte man auch Selbstmord begehen, bevor man als Pilot in eine Maschine steigt, oder?


Die Frage, was für einen selbst Sinn macht, beantworten eben einige Menschen auf für andere Menschen gänzlich nicht nachvollziehbare Weise.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Mo 24. Mär 2014, 23:10

M.Reuter » Do 20. Mär 2014, 14:33 hat geschrieben:Guten Tag,

finde diese Diskussion sachlich sehr gut und zum teil äußerst Kompetent, deshalb habe ich mich hier mal angemeldet.

Ich selber bin Fluglotse und mit meinen Kollegen, rätseln wir fast Stündlich über das verschwinden von Flug MH 370.

Die Theorie das es sich um einen Unfall aufgrund von Feuer bzw. Rauchentwicklung an Bord gehandelt haben könnte, gilt als sehr wahrscheinlich.

Auszuschließen ist das irgendwelche Fluglotsen der diversen Bodenstationen etwas übersehen haben könnten oder geschlafen haben wie es hier jemand zu Anfang geschrieben hat.

In den Bereichen die mit den Langstreckenradarsystemen nicht mehr abgedeckt werden können, gibt es das System ADS-B (Automatic Dependent Surveillance Broadcast). Dieses übermittelt praktisch selbständig mittels der eigenen Navigationsinstrumente Positionsmeldungen.

Fallen jedoch sämtliche Systeme aus insbesondere die Kommunikation, ist es unmöglich zu ermitteln wo sich das Flugzeug befindet.

Sehr traurig finde ich die Nachrichten Informationslage, die unnötigerweise viel Raum für Spekulationen bietet. Wenn man nichts weiß, sollte man das dann auch so schreiben und nicht falsche Hoffnungen erwecken wie es diverse Online Portale tun. Ich finde es Respektlos gegenüber den Angehörigen.


Nach meinen Informationen ist das Flugzeug im Vietnamesischen Luftraum vor der Insel Tho Chu südwestlich von Ho Chi Min-Stadt "verschwunden", demnach ist das ADS ja eigentlich nicht so Wichtig.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Shlabotnik » Mo 24. Mär 2014, 23:21

Ok, Feuer oder Rauchentwicklung an Bord: mag ja sein, aber wie erklärt sich dann der Kurswechsel (von Nord nach Süd, in die gegenüberliegende Richtung?)?

Selbst ein simpler magnetischer Kompass zeigt auch dann nach Norden, wenn es Rauch gibt, oder? (wobei: wie verhält sich ein Kompass in Äquatornähe?)

Entführung ist nicht ganz ausgeschlossen bisher, denke ich.

S.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Mo 24. Mär 2014, 23:21

M.Reuter » Fr 21. Mär 2014, 10:41 hat geschrieben:
Milady de Winter hat geschrieben:Aber guck Dir mal die Kommunikation im Fall SR-111 an. Hältst Du es tatsächlich für wahrscheinlich bzw. überhaupt möglich, dass der Kapitän bzw. die Crew im Cockpit nicht einen einzigen Funkspruch in diese Richtung abgesetzt haben, das Flugzeug aber nach einem potenziellen Erstickungstod der Cockpitbesatzung noch zig Stunden weiterfliegen konnte, wenn doch ein wahrscheinlich recht signifikanter Brand an Bord ausgebrochen sein musste, der die gesamte Elektronik lahmlegte? Bei der Swiss Air spielte sich dann ja alles innerhalb von Minuten ab, und wenn ich das richtig sehe war vor allem die Dunkelheit einer der Gründe für den Absturz. Denn zunächst sah es ja so aus, als brächte man den Vogel runter. Nur wenn natürlich ALLE Instrumente ausfallen und man rein auf Sicht fliegen muss, die man aber in der Dunkelheit in einem relativ unbekannten Gebiet nicht hat, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert...


Sagen wir mal so, es ist sicherlich nicht unmöglich das ein technischer Defekt des Kommunikationssystem vorlag. So etwas ist in der Regel zwar recht selten, aber es kommt durchaus auch mal vor. Für diesen Vorfall gibt es Natürlich entsprechende Regeln die vom Flugzeugführer einzuhalten sind.

Das Verfahren bei Ausfall der Funkverbindung sieht dann vor, dass der Transponder Code 7600 zu schalten ist und für 7 Minuten die zuletzt zugewiesen Geschwindigkeit und Flughöhe oder die IFR-Mindestreiseflughöhe beizubehalten.

Ist es nicht möglich aus welchen Gründen auch immer diese 7 Minuten einzuhalten muss der Code 7700 erfolgen. Weiterhin gilt der zuvor aufgegebene Flugplan.

Erscheint aus Sicherheits Gründen der Weiterflug zum urspünglichen Zielflughafen nicht ratsam oder unmöglich, kann
abweichend zu einem anderen geeignet erscheinenden Airport ausgewichen werden. Es gilt bei der Streckenführung einem für diesen Flughafen festgelegten Anfangsanflugfix zu fliegen.

Soweit das Verfahren in der Kürze zusammengefasst obwohl es noch andere Punkte gibt die zu berücksichtigen sind. Ob nun also die Piloten das Verfahren genau eingeleitet haben wie es die Vorschrift verlangt ist Fraglich, da es demnach leider keine Informationen gibt. Ein wichtiger Faktor der zu kritisieren ist.

Könnte mir vorstellen, dass die Piloten sich entschieden haben zum ursprünglichen Flughafen also Kuala Lumpur zurück zu fliegen? Danach hat sich die Situation dramatisch verschlechtert und es entwickelte sich ein ähnliches Desaster wie beim Swiss Air Flug 111 wobei der Autopilot sich nicht automatisch abschaltete?

Bei einer sich rasch ausbreiteten Rauchentwicklung im Cockpit stehen die Chancen dann Natürlich gleich Null.

Es bleibt jedoch alles nur rein Spekulativ, es fehlen einfach die nötigen Informationen.


Die Streckenführung muß ja Öffentlich geschehen, also im FMC eingegeben werden, damit der Lotse es sieht, was er vor hat. Nach den neusten Informationen, soll ja eine fast 180 Grand Wende eingeleitet worden sein, die jedoch nicht zum letzten überflogenen Fix führte? Wäre die Kurve demnach Manuell ausgeführt, hätte auch in diesem Fall die Luftsicherung reagieren müssen!

Irgendetwas ist da leider Faul oder die Nachrichten Informationen sind falsch?

Das mit der Rauchentwicklung ist jedenfalls das Wahrscheinlichste da stimme ich Dir zu. 2-3 Fragen müssen von der Flugsicherung aber noch beantwortet werden bzw. Veröffentlicht werden. Besonders die letzte Datenübermittlung des Transponders!

PS. PN an Dich...

grüsse
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Mo 24. Mär 2014, 23:22

Shlabotnik » Mo 24. Mär 2014, 23:21 hat geschrieben:Ok, Feuer oder Rauchentwicklung an Bord: mag ja sein, aber wie erklärt sich dann der Kurswechsel (von Nord nach Süd, in die gegenüberliegende Richtung?)?

Selbst ein simpler magnetischer Kompass zeigt auch dann nach Norden, wenn es Rauch gibt, oder? (wobei: wie verhält sich ein Kompass in Äquatornähe?)

Entführung ist nicht ganz ausgeschlossen bisher, denke ich.

S.


Blätter doch mal bitte zurück, dass wurde hier schon ansatzweise beschrieben.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Shlabotnik » Mo 24. Mär 2014, 23:28

Ok, technischer Defekt im Kommunikationssystem als Möglichkeit. Der Pilot kehrt um, und versucht wieder, Kuala Lumpur zu erreichen. Soweit plausibel.

Aber warum fliegt er stundenlang weiter nach Süden? Das würde ja nur Sinn ergeben, wenn der Pilot überhaupt nicht weiß, wo er sich eigentlich befindet. Das kann ein Kommunikationssystem-Defekt alleine nicht erklären...

Halte ich auch für unwahrscheinlich als einzige Erklärung,

S.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 23:48

Im wesentlichen sind wir hier jetzt wohl mit allen Möglichkeiten durch. Die Wahrheit kann nur die Blackbox offenbaren. Und die werden sie suchen bis zum Sankt Nimmerleinstag.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Mo 24. Mär 2014, 23:53

Shlabotnik » Mo 24. Mär 2014, 23:28 hat geschrieben:Ok, technischer Defekt im Kommunikationssystem als Möglichkeit. Der Pilot kehrt um, und versucht wieder, Kuala Lumpur zu erreichen. Soweit plausibel.

Aber warum fliegt er stundenlang weiter nach Süden? Das würde ja nur Sinn ergeben, wenn der Pilot überhaupt nicht weiß, wo er sich eigentlich befindet. Das kann ein Kommunikationssystem-Defekt alleine nicht erklären...

Halte ich auch für unwahrscheinlich als einzige Erklärung,

S.


Nicht die Piloten sind Stundenlang weiter nach Süden geflogen sondern der Autopilot. Eine Rauchvergiftung erfolgt schon nach wenigen Minuten. Siehe auch Swiss Air Absturz 111, wie schon von Rauter erwähnt, da gab es übrigens auch Sauerstoffmasken usw....

Ich möchte das aber nicht zu 100% behaupten, dass das die Ursache war, sie gilt für mich jedoch am Wahrscheinlichsten.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Mo 24. Mär 2014, 23:56

Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 23:48 hat geschrieben:Im wesentlichen sind wir hier jetzt wohl mit allen Möglichkeiten durch. Die Wahrheit kann nur die Blackbox offenbaren. Und die werden sie suchen bis zum Sankt Nimmerleinstag.


Man hat ja noch nicht wirklich die Wrackteile gefunden. Falls doch, dürfte die Blackboxes an einen ganz anderen Ort liegen (Strömmung usw.).

Das ganze ist auch mit ehrheblichen Kosten verbunden ......von daher ?
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Wölfelspitz » Di 25. Mär 2014, 00:08

Der General » Di 25. Mär 2014, 00:56 hat geschrieben:
Wölfelspitz » Mo 24. Mär 2014, 23:48 hat geschrieben:Im wesentlichen sind wir hier jetzt wohl mit allen Möglichkeiten durch. Die Wahrheit kann nur die Blackbox offenbaren. Und die werden sie suchen bis zum Sankt Nimmerleinstag.


Man hat ja noch nicht wirklich die Wrackteile gefunden. Falls doch, dürfte die Blackboxes an einen ganz anderen Ort liegen (Strömmung usw.).

Das ganze ist auch mit ehrheblichen Kosten verbunden ......von daher ?


Die werden ein deutsches Mini-U-Boot aus Kiel für die Suche einsetzen. Wird schon kein Mehrmillionen-Grab und so oder so: das wird es ihnen wert sein, zur Not beteiligen sich viele an den Kosten. Und das U-Boot wird in Ruhe den in Frage kommenden Grund abgrasen. Kann ewig dauern, aber früher oder später haben sie das Ding.

Im übrigen finde ich es gut, dass die Malaysier jetzt mit den Angehörigen Tacheles geredet haben, auch wenn man die Wrackteile unglaublicherweise immer noch nicht wirklich greifbar machen konnte: die Wahrscheinlichkeit, dass die Maschine irgendwie noch existiert und da noch irgendjemand lebt, ist so dermaßen gering, dass man diese Möglichkeit praktisch ignorieren kann. So wird jetzt völlig zu Recht bei den Angehörigen reiner Tisch gemacht und der Totalverlust als schlichte Tatsache hingestellt, damit nach diesem neuerlichen Schock endlich die Trauerarbeit beginnen kann. Dieser zermürbende Zerreißprozess, den diese Menschen jetzt seit über zwei Wochen ausgesetzt waren, musste einfach beendet werden und unter den gegebenen Umständen konnte man das auch so machen: die Maschine ist so gut wie definitiv weg und die Insassen tot.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon d'Artagnan » Di 25. Mär 2014, 00:52

Wölfelspitz hat geschrieben:
Der General » Di 25. Mär 2014, 00:56 hat geschrieben:
Man hat ja noch nicht wirklich die Wrackteile gefunden. Falls doch, dürfte die Blackboxes an einen ganz anderen Ort liegen (Strömmung usw.).

Das ganze ist auch mit ehrheblichen Kosten verbunden ......von daher ?


Die werden ein deutsches Mini-U-Boot aus Kiel für die Suche einsetzen. Wird schon kein Mehrmillionen-Grab und so oder so: das wird es ihnen wert sein, zur Not beteiligen sich viele an den Kosten. Und das U-Boot wird in Ruhe den in Frage kommenden Grund abgrasen. Kann ewig dauern, aber früher oder später haben sie das Ding.

Im übrigen finde ich es gut, dass die Malaysier jetzt mit den Angehörigen Tacheles geredet haben, auch wenn man die Wrackteile unglaublicherweise immer noch nicht wirklich greifbar machen konnte: die Wahrscheinlichkeit, dass die Maschine irgendwie noch existiert und da noch irgendjemand lebt, ist so dermaßen gering, dass man diese Möglichkeit praktisch ignorieren kann. So wird jetzt völlig zu Recht bei den Angehörigen reiner Tisch gemacht und der Totalverlust als schlichte Tatsache hingestellt, damit nach diesem neuerlichen Schock endlich die Trauerarbeit beginnen kann. Dieser zermürbende Zerreißprozess, den diese Menschen jetzt seit über zwei Wochen ausgesetzt waren, musste einfach beendet werden und unter den gegebenen Umständen konnte man das auch so machen: die Maschine ist so gut wie definitiv weg und die Insassen tot.

Ja. So oder so - angesichts des Kurses den die Maschine nach jüngsten Erkenntnissen genommen hat ist die Überlebenschance tatsächlich nahezu Null.

Wenn die Trümmer identifiziert werden, dann hat man wenigstens noch gute Chancen anhand der Strömungsverhältnisse den ungefähren Aufenthaltsort der Blackbox zu rekonstruieren. Und man hat noch ca. zwei Wochen Zeit- solange halten die Batterien des Signalgebers am FDR.
http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... uerzt.html
Die US-Marine hatte just am Montag verkündet, man werde nun einen speziellen "Flugschreiber-Finder" in die Region schicken. Dieses Spezialgerät soll in der Lage sein, durch akustische Signale einen versunkenen Flugschreiber in bis zu 6100 Meter Meerestiefe auszumachen, sagte William Marks von der 7. US-Flotte. "Wenn ein Trümmerfeld bestätigt ist, kann der 'Towed Pinger Locator' der Navy signifikanten Vorteil im Lokalisieren der verschollenen malaysischen Blackbox leisten".

Man wolle so schnell wie möglich reagieren können, wenn tatsächlich endlich Wrackteile gefunden werden, sagte Marks. Eile ist geboten, denn die Batterielaufzeit des Flugschreibers wird in weniger als zwei Wochen verbraucht sein.

Sobald Wrackteile eindeutig identifiziert sind, können Meeresforscher anhand der Strömungsmodelle feststellen, wo die Maschine ins Wasser getaucht sein muss.

Die Zeit drängt: Die Blackbox, die technische Daten und Gespräche im Cockpit aufzeichnet, funkt etwa 30 Tage lang ein Signal. Das ist nach Angaben von Experten noch aus mehr als 4000 Metern Wassertiefe zu empfangen – so tief dürfte das Meer in dem angenommenen Absturzgebiet sein. Nun also weiß man wenigstens, wo der "Blackbox-Locator" zu Wasser gelassen werden muss.


Allerdings kann man auch FDR und CVR vom Cockpit aus abschalten. In diesem Fall würde es extrem schwer für die Unfallermittler werden...
“Most men would rather deny a hard truth than face it.”
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon d'Artagnan » Di 25. Mär 2014, 01:02

Shlabotnik » Di 25. Mär 2014, 00:28 hat geschrieben:Ok, technischer Defekt im Kommunikationssystem als Möglichkeit. Der Pilot kehrt um, und versucht wieder, Kuala Lumpur zu erreichen. Soweit plausibel.

Aber warum fliegt er stundenlang weiter nach Süden? Das würde ja nur Sinn ergeben, wenn der Pilot überhaupt nicht weiß, wo er sich eigentlich befindet. Das kann ein Kommunikationssystem-Defekt alleine nicht erklären...

Halte ich auch für unwahrscheinlich als einzige Erklärung,

S.

Ein Brandszenario passt auch meiner Ansicht nach nicht richtig zu der langen Flugdauer und -strecke nach Abreissen des Kontakts.

Außerdem muss der Flug mehr als einmal stark seinen Kurs geändert haben: Erst um etwa 180° nach Westen (wenn man an der letzten Ortung über der Straße von Malakka denkt), und dann mindestens ein weiterer Schwenk um -90° nach Süden. Offensichtlich außerhalb der Radarreichweite von Sumatra.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Di 25. Mär 2014, 08:08

Wölfelspitz » Di 25. Mär 2014, 00:08 hat geschrieben:
Der General » Di 25. Mär 2014, 00:56 hat geschrieben:
Man hat ja noch nicht wirklich die Wrackteile gefunden. Falls doch, dürfte die Blackboxes an einen ganz anderen Ort liegen (Strömmung usw.).

Das ganze ist auch mit ehrheblichen Kosten verbunden ......von daher ?


Die werden ein deutsches Mini-U-Boot aus Kiel für die Suche einsetzen. Wird schon kein Mehrmillionen-Grab und so oder so: das wird es ihnen wert sein, zur Not beteiligen sich viele an den Kosten. Und das U-Boot wird in Ruhe den in Frage kommenden Grund abgrasen. Kann ewig dauern, aber früher oder später haben sie das Ding.

Im übrigen finde ich es gut, dass die Malaysier jetzt mit den Angehörigen Tacheles geredet haben, auch wenn man die Wrackteile unglaublicherweise immer noch nicht wirklich greifbar machen konnte: die Wahrscheinlichkeit, dass die Maschine irgendwie noch existiert und da noch irgendjemand lebt, ist so dermaßen gering, dass man diese Möglichkeit praktisch ignorieren kann. So wird jetzt völlig zu Recht bei den Angehörigen reiner Tisch gemacht und der Totalverlust als schlichte Tatsache hingestellt, damit nach diesem neuerlichen Schock endlich die Trauerarbeit beginnen kann. Dieser zermürbende Zerreißprozess, den diese Menschen jetzt seit über zwei Wochen ausgesetzt waren, musste einfach beendet werden und unter den gegebenen Umständen konnte man das auch so machen: die Maschine ist so gut wie definitiv weg und die Insassen tot.


Die Malaysier scheinen sich der Sache sehr sicher zu sein, obwohl auch bekannt ist, dass in dieser Gegend alles mögliche rumschwimmt.

Per SMS die Nachricht an die Angehörigen zu verkünden ist Natürlich auch toll :(

Noch, hat man aber nichts gefunden und China vermeldet große Zweifel....
Bakelit

Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Bakelit » Di 25. Mär 2014, 09:03

Der General » Di 25. Mär 2014, 08:08 hat geschrieben:
Wölfelspitz » Di 25. Mär 2014, 00:08 hat geschrieben:
Die werden ein deutsches Mini-U-Boot aus Kiel für die Suche einsetzen. Wird schon kein Mehrmillionen-Grab und so oder so: das wird es ihnen wert sein, zur Not beteiligen sich viele an den Kosten. Und das U-Boot wird in Ruhe den in Frage kommenden Grund abgrasen. Kann ewig dauern, aber früher oder später haben sie das Ding.

Im übrigen finde ich es gut, dass die Malaysier jetzt mit den Angehörigen Tacheles geredet haben, auch wenn man die Wrackteile unglaublicherweise immer noch nicht wirklich greifbar machen konnte: die Wahrscheinlichkeit, dass die Maschine irgendwie noch existiert und da noch irgendjemand lebt, ist so dermaßen gering, dass man diese Möglichkeit praktisch ignorieren kann. So wird jetzt völlig zu Recht bei den Angehörigen reiner Tisch gemacht und der Totalverlust als schlichte Tatsache hingestellt, damit nach diesem neuerlichen Schock endlich die Trauerarbeit beginnen kann. Dieser zermürbende Zerreißprozess, den diese Menschen jetzt seit über zwei Wochen ausgesetzt waren, musste einfach beendet werden und unter den gegebenen Umständen konnte man das auch so machen: die Maschine ist so gut wie definitiv weg und die Insassen tot.


Die Malaysier scheinen sich der Sache sehr sicher zu sein, obwohl auch bekannt ist, dass in dieser Gegend alles mögliche rumschwimmt.

Per SMS die Nachricht an die Angehörigen zu verkünden ist Natürlich auch toll :(

Noch, hat man aber nichts gefunden und China vermeldet große Zweifel....


Genau, genau..

war ein Inside-Job ...auch das mit dem Sack Reis. Und nun basteln wir weiter mit unserem Bastelbogen der kleine Verschwörer...

echt ;)
Zuletzt geändert von Bakelit am Di 25. Mär 2014, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Der General » Mi 26. Mär 2014, 01:06

Bakelit » Di 25. Mär 2014, 09:03 hat geschrieben:
Der General » Di 25. Mär 2014, 08:08 hat geschrieben:
Die Malaysier scheinen sich der Sache sehr sicher zu sein, obwohl auch bekannt ist, dass in dieser Gegend alles mögliche rumschwimmt.

Per SMS die Nachricht an die Angehörigen zu verkünden ist Natürlich auch toll :(

Noch, hat man aber nichts gefunden und China vermeldet große Zweifel....


Genau, genau..

war ein Inside-Job ...auch das mit dem Sack Reis. Und nun basteln wir weiter mit unserem Bastelbogen der kleine Verschwörer...

echt ;)


Um 9:00h so ein Beitrag, schon wieder die Schule geschwänzt? Bakelit Bildung ist Wichtig, nutze die Chance!

Thema:

Immer noch keine Wrackteile gefunden und die Chinesen protestieren in Peking ! Gab es schon mal Proteste in China :rolleyes:

Wenn keine Wrackteile gefunden werden, geht das Mysterium in die nächste Runde. Unglaublich....
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Shlabotnik » Mi 26. Mär 2014, 01:19

d'Artagnan » Di 25. Mär 2014, 01:02 hat geschrieben:Ein Brandszenario passt auch meiner Ansicht nach nicht richtig zu der langen Flugdauer und -strecke nach Abreissen des Kontakts.

Außerdem muss der Flug mehr als einmal stark seinen Kurs geändert haben: Erst um etwa 180° nach Westen (wenn man an der letzten Ortung über der Straße von Malakka denkt), und dann mindestens ein weiterer Schwenk um -90° nach Süden. Offensichtlich außerhalb der Radarreichweite von Sumatra.


Eben. Genau dieser Punkt hat mich ja auch nachdenklich gemacht. Wenn der Pilot tatsächlich einen Brand oder einen Druckabfall bemerkt hätte, wäre er vermutlich auf kürzestem Weg nach Kuala Lumpur (oder einem noch näheren Flughafen) zurückgekehrt. Der Treibstoff hätte dafür locker gereicht.

Dieser Schwenk nach Westen (über Malaysia hinweg!) ist sehr merkwürdig.
Für dieses Manöver gibt es bisher keine plausible Erklärung.

Dass nach dem letzten Schwenk Richtung Süden nur noch der Autopilot flog, halte ich auch für wahrscheinlich. Aber zumindest der erste Richtungswechsel muss noch vom Piloten initiiert worden sein.

S.

PS: wobei - wenn man sich das mal auf der Karte anschaut - es gibt Flughäfen in Nord-Malaysia, Penang und Langkawi. Das ist nicht weit von der Grenze zu Thailand. Möglicherweise hat der Pilot versucht, einen dieser Flughäfen zu erreichen, weil diese noch näher waren (von der ersten Wendestelle aus gesehen). Das ist in der Nähe der Stelle, wo das Flugzeug zuletzt von Thailand aus noch geortet wurde.

Möglicherweise ist unterwegs dahin die Situation außer Kontrolle geraten, dass der letzte Kurs (ein Schwenk südwärts etwa oberhalb der Nikobaren) dann eher zufällig war.
Zuletzt geändert von Shlabotnik am Mi 26. Mär 2014, 01:32, insgesamt 1-mal geändert.
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